Für Deutschland Regulierte Broker  Unabhängiger Vergleich

Lynx Test & Erfahrungen

lynx_vergleich
Jetzt kostenloses Aktiendepot bei Lynx eröffnen:
Das hat uns besonders gefallen:
  • Sitz in EU
  • Über 100 Börsenplätze
  • Viele Profi-Tools
  • Große Auswahl an Finanzprodukten

Alle Daten auf einen Blick:

Allgemeines

Depotgebühren (p.M.) € 0,00 (Bei Depotwert unter USD 1.000 und Inaktivität wird USD 1,00 p.m. fällig)
Kosten Depoteröffnung € 0,00
Xetra-Order-Kosten 0,14% vom Ordervolumen, Mindestens € 5,80
Xetra-Order-Zusätzlich 0,080% - 0,195%
Steuereinfach für Österreich?
Sitz des Brokers Niederlande Niederlande
Sprache Deutsch Deutsch
Am Markt seit 2006

Gebühren & Kosten

Gebühren Verrechnungskonto € 0,00
Mindestumsatz € 0,00
Mindesteinlage Einmalige Einzahlung von € 2.000 bei Eröffnung, danach € 0,00
NYSE-Order Basiskosten USD 0,01 pro Aktie, Mindestens USD 5,00
NYSE-Order Zusatzkosten € 0,00
Teilausführungen Taggleich kostenlos
Kostenlose Realtime-Kurse
Habenzinsen (Verrechnungskonto) 0,00%
Sollzinsen (Verrechnungskonto) 3,50% - Bis 100.000

Handelsangebot

Aktien
Anleihen
Fonds
ETF's
ETC's
CFD's
Zertifikate
Optionen
Futures
Forex
Wikifolio
Außerbörslicher Handel
Börsenplätze (National + International) Über 100

Sparpläne

Sparpläne
Intervalle 1,2,3 Monate

Sonstiges

Regulierung Niederländische Zentralbank
Einlagensicherung € 100.000
App / Mobiles Trading
Schulungsangebot
Support-Zeiten Mo-Do: 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Fr: 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Leerverkauf ("Short-Positionen")

Historie und Einleitung

Der Online Broker LYNX hat seinen Sitz, ebenso wie der Konkurrent DEGIRO, in den Niederlanden. Bereits im Jahr 2006 wurde dieser in Amsterdam gegründet und zählt mittlerweile über 40.000 Depots. Trotz dieser Anzahl gehört LYNX eher zu den kleineren Anbietern am Markt. LYNX verwaltet die Depots übrigens nicht bei sich, sondern hat dies an den bekannten britischen Online Broker „Interactive Brokers“ ausgelagert. Der Fokus von LYNX liegt ganz klar beim Trading und ist daher für langfristig orientierte Investoren weniger gut geeignet.

Konto / Plattform / Oberfläche

Das Depot ist bei LYNX bzw. beim Depotführenden Partner Interactive Brokers in wenigen Schritten erledigt. Allerdings verlangt LYNX hier sehr detaillierte und weitreichende Informationen, was vor allem Datenschutzbewussten Tradern missfallen dürfte.

LYNX bietet seinen Kunden eine Trading-Software namens „Trader Workstation“, welche auch vom bereits oben erwähnten Partner-Broker „Interactive Brokers“ genutzt wird. Wer die Plattform bereits einmal testen konnte, wird von der Fülle des Angebots wahrscheinlich überwältigt worden sein. Was für ein Umfang! Neben der üblichen Chartanzeige gibt es Realtime-Kurse, Orderbuch-Einblick, über 60 Orderarten und unzählige weitere Funktionen. Für erfahrene Trader das reinste Paradies. Die Kehrseite davon ist natürlich, dass Anfänger einige Zeit benötigen werden, sich in die Trader Workstation einzuarbeiten.

Kosten / Gebühren / Steuer

Gebührenmäßig positioniert sich der niederländische Online Broker im Mittelfeld und war daher nicht der günstigste Broker in unserem Test. Auch muss bei LYNX bedacht werden, dass es eine Mindesteinlage von 4000€ gibt.

Beim Kauf von Aktien fallen derzeit folgende Gebühren an:

Xetra 0,14%, mind. 5,8€

NYSE: 0,01%, mind. 5 USD

Für Trader in Deutschland und Österreich ist auch zu beachten, dass LYNX keine Steuern abführt und man sich darum selbständig kümmern muss.

Service / Support

LYNX ist für seine Kunden telefonisch und natürlich per E-Mail zu folgenden Zeiten erreichbar:

Mo – Do: 8-20 Uhr

Fr: 8-18 Uhr

Diese Servicezeiten sind zwar gut, allerdings nicht hervorragend.

Sicherheit / Regulierung / Einlagensicherung

LYNX erfüllt alle gängigen Sicherheitsstandards beim Login als auch bei der Nutzung der zur Verfügung gestellten Trading-Plattformen.

Das Thema Einlagensicherung ist bei LYNX etwas komplizierter, dadurch jedoch nicht weniger sicher. Die Gelder der Kunden sowie Kapitalanlagen werden hier nämlich gleich auf gleich mehrere Arten geschützt. Sollte bei Interactive Brokers der Insolvenzfall eintreten, gibt es folgende Schutzmechanismen für Privatkunden. Institutionen sind davon ausgeschlossen.

Gelder und Finanzinstrumente sind durch die US Securities Investor Protection Corporation (US SIPC) bis 500.000 USD pro Kunde (250.000 USD auf Bareinlagen) geschützt.

Des Weiteren wurde eine Police mit Lloyd’s über einen Schutz von 30 Mio. USD pro Kunde (davon 900.000 USD auf Bareinlagen) aufgesetzt.

Ein weiterer Pfeiler stellt die britische Financial Services Compensation Scheme (FSCS) dar, welche 50.000 GBP pro Kunde umfasst. Hier ist allerdings zu beachten, dass ein kompensationsverfahren abgelehnt werden kann, wenn bereits eines mit US SIPC eröffnet wurde.

Bareinlagen werden wir üblich, auf segregierten Konten gehalten und sind vom Eigenkapital von Interactive Brokers getrennt.

Mobiler Handel / App

Der Online Broker bietet mobiles Trading über die App „mobileTWS“ für Android sowie iOS an. Die nicht von LYNX selbst entwickelten Apps sind genau wie Desktop-Software nichts unbedingt für Anfänger geeignet. Auch hier wurden wir vom Funktionsumfang beeindruckt – Ein wahres Paradies für Experten und erfahrene Trader.

Schreibe einen Kommentar

*

Menü schließen